Fotografie
Meine Bilderkunst bewegt sich im Spannungsfeld von Raum, Ordnung und menschlicher Spur.
Sie richtet den Blick nicht auf das Spektakuläre, sondern auf Strukturen, Übergänge und Zustände von Ruhe.
Mich interessieren Orte, an denen Funktion sichtbar wird: Architektur, Landschaften, technische Räume, urbane Zwischenzonen. Räume, die geprägt sind von Wiederholung, von Rhythmus und von Zeit. Der Mensch ist dabei selten Mittelpunkt, oft nur indirekt präsent – als Maßstab, als Eingriff, als Abwesenheit.
Reduktion ist ein zentrales Prinzip meiner Arbeit. Farbe, Licht und Perspektive werden gezielt eingesetzt, nicht zur Illustration, sondern zur Verdichtung.
Leere ist dabei kein Mangel, sondern aktiver Bestandteil des Bildes. Ordnung entsteht nicht als Selbstzweck, sondern als Mittel, Wahrnehmung zu schärfen.
Fotografie verstehe ich weniger als Abbild der Realität, sondern als Übersetzung:
- von Raum in Fläche
- von Bewegung in Struktur
- von Ort in Atmosphäre
Meine Arbeiten bewegen sich zwischen dokumentarischer Genauigkeit und formaler Abstraktion.
Sie laden dazu ein, langsamer zu sehen, genauer zu betrachten und die stillen Beziehungen zwischen Form, Licht und Raum wahrzunehmen.
Technik
Meine Arbeiten entstehen mit einer Canon EOS RP und einer bewusst reduzierten Auswahl an Objektiven.
Für Luftbilder nutze ich zusätzlich eine DJI Mavic Air 3.
Beide Werkzeuge verstehe ich nicht als Technik, sondern als Mittel zur Konzentration: auf Struktur, Rhythmus und Form.
Perspektivwechsel – vom Boden wie aus der Luft – dienen dabei nicht der Effekthascherei, sondern der Verdichtung des Bildgedankens.