Neben Chemnitz, Duisburg und einem norddeutschen Konsortium hat sich auch der Markt Pfeffenhausen im Jahr 2021 erfolgreich als Standort für ein nationales Wasserstoffzentrum (WTAZ) durchgesetzt. Mit der positiven Entscheidung ist eine Bundesförderung in Höhe von 72,5 Millionen Euro verbunden. Zusätzlich unterstützt der Freistaat Bayern das Projekt mit weiteren 30 Millionen Euro.
Der Erfolg der Bewerbung steht in engem Zusammenhang mit der zukunftsorientierten Energiestrategie der Kommune. Pfeffenhausen, mit etwas mehr als 5.000 Einwohnerinnen und Einwohnern, verfügt bereits über bestehende Erzeugungskapazitäten im Bereich der erneuerbaren Energien. Darüber hinaus befinden sich weitere Projekte in der Planung, darunter eine Photovoltaik-Freiflächenanlage mit einer Leistung von 14 Megawatt, die von einer lokalen Bürgerenergiegenossenschaft initiiert wurde. Diese Voraussetzungen machten die Gemeinde zu einem idealen Standort für das Wasserstoffzentrum und unterstreichen ihre Rolle als Vorreiter der Energiewende.